Eigentlich fängt man einen Tech-Blog mit einem tiefgründigen Manifest an oder erklärt direkt in drölftausend Wörtern, wie man ein hochverfügbares Cluster im Schlaf konfiguriert. Machen wir nicht. Das hier ist schlicht und ergreifend der Startschuss für hackflei.sh – und bevor die ersten echten Bretter online gehen, gibt es hier ein kurzes, schmerzloses „Herzlich willkommen, das erwartet dich hier“.
Ich bin ein Digital-Native-Millennial mit tief verwurzeltem Nerd-Hintergrund, der im echten Leben meistens erfolgreich so tut, als wüsste er ganz genau, wie man in der Cloud und auf moderner Infrastruktur arbeitet (man nennt es wohl DevOps Engineer). Wenn ich nicht gerade YAML-Dateien anstarre, stehe ich als Außenangreifer in der Volleyball-Bezirksklasse auf dem Feld. Ich sag mal so: Ich hätte natürlich locker Bundesliga spielen können, aber... mein Knie, ihr kennt es.
Die Vorliebe dafür, den Sport in der Theorie so zu zerlegen wie Software-Architektur, habe ich mir trotzdem erhalten.
Dieser Blog ist meine persönliche Spielwiese. Ein Ort, an dem IT-Overengineering auf die ungeschönte Realität des Breitensports trifft.
Die vier Buckets: Was dich hier erwartet
Damit das Ganze hier eine Struktur hat, werde ich meine Gedankengänge zukünftig in vier Buckets einsortieren:
- Infrastruktur & Homelab: Hier wird es technisch. Es geht um Cloud-Native-Infrastruktur, Kubernetes, GitOps-Disziplin und warum es manchmal verdammt viel Spaß macht, Dinge völlig übertrieben aufzusetzen, nur um es gekonnt zu haben.
- Volleyball (Theorie & Praxis): Taktiken, Training, Vereinsleben und die ganz normale Absurdität des Breitensports abseits der Hochglanz-Ligen.
- Tech im Breitensport: Die Schnittmenge aus beiden Welten. Warum digitalisieren wir den Amateursport eigentlich so stiefmütterlich? Hier teile ich meine Erfahrungen, wie man Technologie nutzt, um echten Mehrwert auf die Platte zu bringen.
- Meine Projekte & KI: Ein Blick hinter die Kulissen meiner aktuellen Baustellen. Hier erfährst du, wie ich Code schreibe, Systeme konzipiere und wie ich Künstliche Intelligenz im Alltag nutze, um schneller voranzukommen – ohne dabei den Verstand (oder den Spaß am Selbermachen) zu verlieren.
Was du hier garantiert NICHT finden wirst
Ich habe eine fundamentale Allergie gegen den aktuellen Zustand des Internets entwickelt. Deswegen gibt es auf dieser Seite ein paar eiserne Regeln:
- Keine SaaS-Verkaufstrichter: Ich will dir kein Abo andrehen, keinen Online-Kurs verkaufen und dich nicht in eine Mailingliste drängen, um dir das nächste „In 5 Schritten zum Sixpack/Reichtum/Senior-Dev“-Framework zu verkaufen.
- Keine Tutorials von der Stange: Das Internet braucht nicht die zehntausendste Anleitung, wie man ein Docker-Hello-World startet. Wenn ich hier über Technik schreibe, dann über echte Probleme, bewusste Design-Entscheidungen und die Learnings, die man eben nicht aus der Standard-Dokumentation kratzt.
Die aktuellen Baustellen
Wenn du wissen willst, woran ich abseits dieses Blogs gerade schraube, lohnt sich ein Blick auf meine Liste der Baustellen.
Aktuell fließen meine Abende vor allem in ein paar spezifische Themen:
- KADR & Volleyzones: Mein Versuch, den Taktik- und Zettelwirtschaft-Wahnsinn in der Sporthalle über eine maßgeschneiderte Tablet-App zu beenden.
- Liga-Parser: Mein Python-basiertes Rettungsprojekt für den Amateursport. Ich nehme die Spielergebnisse unserer Liga, die im Netz in bestem, blankem Neunzigerjahre-HTML zur „Verfügung“ gestellt werden, und ziehe sie da raus. Das Ziel: Die Daten endlich schön darstellen, ordentlich auswerten und für die Ewigkeit archivieren, bevor sie im digitalen Nirvana verschwinden.
- Pose-Estimation auf dem Feld: Mein theoretischstes Projekt: Bewegungsanalyse im Amateursport... oder was man Bewegung in meinem Fall so nennen kann.
Mehr zu mir, meinem Tech-Stack und meiner Volleyball-„Karriere“ findest du außerdem auf der Seite über mich.
Schön, dass du da bist. Der nächste Post wird technischer, versprochen. Bis dahin: Git Push und ab in die Halle!